swissestetix erläutert den Operationsablauf bei einer Brustvergrösserung mit Eigenfett

Nachdem Sie sich für eine Brustvergrösserung mit Eigenfett bei swissestetix entschieden haben, werden zunächst die Zonen besprochen, die für die Eigenfett-Gewinnung abgesaugt werden müssen. Sie sind in der Wahl der Zonen grundsätzlich frei. Es gibt in Bezug auf die Fettqualität keine Zone, die bevorzugt werden müsste. Danach erfolgt eine vorbereitende Untersuchung, bei der Sie vermessen werden (das ist wichtig für den Kompressionsanzug, den Sie nach der Liposuktion tragen müssen) und bei der wir Ihnen Blut abnehmen.

Am OP Tag werden zunächst Fotos gemacht und danach die Bereiche zur Fettabsaugung markiert. Der Eingriff selbst erfolgt in Dämmerschlafanästhesie ; Sie bleiben aber während der ganzen Zeit voll ansprechbar. Nachdem das Fett abgesaugt worden ist, wird es mittels einer stumpfen Kanüle direkt in die Brust verteilt. Dieser Vorgang ist praktisch schmerzlos. Am Ende der OP wird die Brust mit einem Watteverband geschützt und eine Kompressionshose bzw. -mieder für die abgesaugten Areale angelegt. In den ersten Tagen nach dem Eingriff sind die Brüste geschwollen und an manchen Stellen blau, mit stärkeren Schmerzen ist allerdings nicht zu rechnen. Die abgesaugten Stellen sind eher zu spüren, meist wird der Schmerz "wie Muskelkater" beschrieben. Die Blutergüsse und Schwellung verschwinden innerhalb der ersten drei Wochen. Während Sie an den abgesaugten Stellen für 20 Tage ein Kompressionsmieder tragen müssen, sollten Sie während der ersten 10 Tage weder einen BH tragen, noch die Brüste allzu grossem Druck aussetzen. Fett ist sehr drucksensibel und könnte dadurch vermehrt absterben. Die erste Kontrolle erfolgt 10 Tage nach dem Eingriff. Wenn bei dieser Kontrolle keine speziellen Befunde erhoben werden, wird ein Termin für die Abschlusskontrolle nach weiteren drei Monaten vereinbart.

Der grösste Volumenrückgang ist in den ersten 6 Wochen zu erwarten. Er setzt sich einerseits aus der Resorption des Spülwassers und andererseits aus dem Absterben der Fettzellen, die nicht anwachsen können, zusammen. Der Spülwasseranteil wird bei jeder Transplantation bestimmt. Er beträgt normalerweise 10-15% des Transplantat-Volumens. Der Anteil an Fettzellen, die sich nicht mit dem bestehenden Brustgewebe verbinden können und somit absterben, beträgt ca. 30%. Somit kann davon ausgegangen werden, dass ca. 60% des eingespritzten Volumens anwächst und für immer in der Brust verbleibt.

Bei der letzten Kontrolle nach drei Monaten werden wieder Fotos zu Vergleichszwecken gemacht. Wenn eine zweite Eigenfett-Transplantation vorgesehen ist, wird man die Zonen nochmals zusammen besprechen und einen neuen Termin für die Folge-Operation abmachen. Eine solche Folgeoperation kann frühestens 6 Monate nach der ersten Transplantation erfolgen.

swissestetix am 1.1.10 17:40

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